Von Tagmenschen und Nachteulen

Menschen / 29.07.2021 • 22:23 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Von Tagmenschen und Nachteulen

Um welche Zeit sind sie am aktivsten? Welchen biologischen Rhythmus haben Sie? Die VN haben nachgefragt.

Von Tagmenschen und Nachteulen
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Inzwischen sowohl ein Tag- als auch Nachtmensch

„Die Randzeiten eines Tages sind für mich die interessantesten und produktivsten“, erklärt Marbod Fritsch. Dem Künstler reicht mittlerweile sein benötigter Schlaf aus, um sowohl Tag- als auch Nachtmensch zu sein. „Sollte trotzdem einmal eine Schwächephase auftauchen, hilft ein ,Powernap‘ zu Mittag“, verrät der 57-jährige Bregenzer.

Zwischen 6 und 11 Uhr ist die Konzentration am besten

Ganz aktiv ist Mirjam Steinbock von 6 bis 11 Uhr morgens, da ist ihre Konzentration am besten. Nach dem Aufstehen geht die Geschäftsführerin der IG Kultur Vorarlberg zuerst in den Wald, um viel frischen Sauerstoff in ihre Lungen zu pumpen. „Allerdings nie, ohne vorab den Bäumen und Pflanzen für ihr Geschenk an meine Gesundheit zu danken, das ist mir im letzten Jahr so richtig bewusst geworden. Dann lausche ich dem Tierstimmen-Konzert, das gibt es in dieser wunderbaren Ausgestaltung nur im Frühling.“ Überhaupt mag es die 48-jährige Bregenzerin, wenn der Alltagslärm noch ein wenig stillhält und auf dem unbeschriebenen Tagesblatt alles möglich scheint.

Das listige Strichelwerk startet um 7.30 Uhr

Kommunikationsdesigner Silvio Raos bezeichnet sich als atypisch. „Ich bin ein aufgeweckter Morgenmensch“, präzisiert der Karikaturist und Werbeagentur-Inhaber. Um ca. 7.30 Uhr startet der Dornbirner (67) das listigste Strichelwerk (Karikaturen), dann geht es zum Morgenkaffee ins „Steini“ (Café Steinhauser in Dornbirn).