Eine außergewöhnliche Freundschaft

Menschen / 21.11.2021 • 18:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Esther Köb und Intendantin Stephanie Gräve.
Esther Köb und Intendantin Stephanie Gräve.

Es ist genau 90 Jahre her, dass Erich Kästner die Geschichte von „Pünktchen und Anton“ geschrieben hat. Auch heute noch zählt das Werk zu den beliebtesten Kinderbüchern.

Kurz vor dem Lockdown fand am Samstag die Premiere am Landestheater statt. Bis heute hat der Stoff nichts von seiner Aktualität verloren. Als Pünktchen, Tochter wohlhabender Eltern, auf Anton trifft, den bettelarmen Sohn einer kranken, alleinerziehenden Mutter, wird die Begegnung zum raren Berührungspunkt zweier Sphären, die auch in unserer Gegenwart noch unvereinbar scheinen. Eine Geschichte mit moralischer Botschaft, aber nie moralisierend, mit Tiefgang, aber ohne erhobenen Zeigefinger, lustig, spannend und sehr liebevoll erzählt.

In einer Inszenierung von Catharina May, Kostümen von Wicke Naujoks und dem Bühnenbild von Jennifer Schleif spielen in jeweils mehreren Rollen Bo-Phyllis Strube, Vivienne Causemann, Luzian Hirzel, Maria Lisa Huber, Nico Raschner und Sebastian Schulze. Im Zuschauerraum saßen gemeinsam mit vielen Kindern Werner Döring (Gf Kuges), Ottmar Volgger, Danielle Fend-Strahm, Ulrike Längle, Egon Michler, Annette Raschner und Andrea Natter (Soroptimist Bregenz/Rheintal. Weitere Aufführungen finden nach dem Lockdown statt.

Horst Hillgarter-Fleisch und Gabi Fleisch.
Horst Hillgarter-Fleisch und Gabi Fleisch.
Dramaturg Ralph Blase, Regisseurin Catharina May und Bühnenbildnerin Jennifer Schleif. yas
Dramaturg Ralph Blase, Regisseurin Catharina May und Bühnenbildnerin Jennifer Schleif. yas

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