Rückschlag vor Gericht

Menschen / 27.04.2022 • 18:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Laut einer Psychologin leide Amber Heard an emotionaler Instabilität. afp
Laut einer Psychologin leide Amber Heard an emotionaler Instabilität. afp

Ex-Frau von Johnny Depp wurde Persönlichkeitsstörung attestiert.

Fairfax In dem laufenden Verleumdungsprozess, den „Fluch der Karibik“-Star Johnny Depp (58) gegen seine Ex-Frau Amber Heard (36) führt, sind jetzt unter anderem eine Psychologin und eine Polizistin in den Zeugenstand getreten. Im Gericht des Bezirks Fairfax sagte die Rechtspsychologin Shannon Curry aus, dass sie bei Heard eine Borderline-Persönlichkeitsstörung festgestellt habe. Curry war von Depps Anwälten beauftragt worden, ein Gutachten über Heard zu erstellen. Sie habe Gesundheitsakten und Audioaufnahmen geprüft und sei zweimal mit der Schauspielerin für Tests zusammengetroffen. Ihrer Einschätzung nach neige Heard zu emotionaler Instabilität und plötzlichen Wutausbrüchen, die auch mit Gewalt einhergehen könnten. Depps Anwälte hoffen, mit dieser Aussage die Behauptung des Schauspielers zu untermauern, der sich als Opfer in der explosiven Beziehung beschrieben hatte. Im Zeugenstand erklärte Depp unter Eid, Heard niemals geschlagen zu haben.

Auch die Aussage einer Polizistin in einer zuvor aufgenommenen Videoschaltung wurde  im Gerichtssaal gezeigt. Sie beschrieb darin, dass sie nach einem Streit der Eheleute im Mai 2016 zu deren Penthouse in Los Angeles gerufen worden sei. Sie habe Heard weinend vorgefunden, aber keine Spuren von Gewalt oder Schäden in der Wohnung entdeckt.