Ein Abend für die Gleichberechtigung

Menschen / 22.06.2022 • 22:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kurator Matthias Moosbrugger mit Eltern Elisabeth und Reinhard.
Kurator Matthias Moosbrugger mit Eltern Elisabeth und Reinhard.

“Wir glauben, dass wir alle gleichberechtigt sind, aber halten das nicht für normal“, stimmte Regisseurin Brigitta Soraperra das Publikum auf den zweiten von vier Abenden über die Ungleichbehandlung von Frauen am Arbeitsplatz ein. Auf der Bühne in der Schafferei trat Schauspielerin Michaela Klamminger als Architektin Veronika auf. In dem mit Lisa-Maria Cerha inszenierten Stück „feminin/maskulin“ der Vorarlberger Autorin Christina Walker geht es um Geringschätzung von Frauen, die sich in schlechterer Behandlung und Bezahlung niederschlägt. Beim Podiumsgespräch mit AK-Rechtsberaterin Tamara Thöny-Maier kam der tatsächliche Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen in Österreich von 36 Prozent und die um 12,6 Prozent niedrigere Bezahlung bei gleicher Arbeit ebenso zur Sprache wie sexuelle Belästigungen. Die Diskussionen mit Menschen aus dem Publikum verfolgten auch Julia Grimaldi, Anna Hatt, Autorin Erika Kronabitter und Iris Müller.

Markus Mennel und TaS-Geschäftsführerin Sabine Benzer.
Markus Mennel und TaS-Geschäftsführerin Sabine Benzer.
Chiara Strasshofer-Madlener und Patrick Sila.
Chiara Strasshofer-Madlener und Patrick Sila.
Moderatorin Brigitta Soraperra, Autorin Christina Walker, Tamara Thöny-Maier und Schauspielerin Michaela Klamminger. AME
Moderatorin Brigitta Soraperra, Autorin Christina Walker, Tamara Thöny-Maier und Schauspielerin Michaela Klamminger. AME