Was in Thierry Dalats Bildern erst durch das Fehlende sichtbar wird

Bregenz: Neue Ausstellung wurde in der Art Gallery präsentiert.
Bregenz In der Art Gallery von Sylvia Janschek startete die neue Ausstellung des renommierten Künstlers Thierry Dalat.
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Unter dem Titel “Intimacies” (Intimitäten) präsentiert er einen Querschnitt neuerer Landschaftsbilder, die von einer physisch spürbaren äußeren Stille geprägt sind, sowie Porträts, die eine psychologische innere Stille ausstrahlen und bei denen das Gesicht selbst zu einer Landschaft aus Spuren, Rissen und Fragmenten mutiert.

Die Werke laden dazu ein, das Verborgene zu entdecken und die besondere Kraft der Abwesenheit zu erleben, denn oft wird gerade durch das Fehlende erst wirklich erkennbar.

Durch das Kratzen, Schleifen und gezielte Verändern der Oberfläche macht der Künstler diese Leerstellen erkenntlich. Sie erzählen von Vergänglichkeit, Veränderung und den Spuren der Zeit. Sie werden dabei nicht als Verlust verstanden, sondern als bedeutender Teil der Geschichte eines Werkes, welches neue Perspektiven eröffnet und seine Ausdruckskraft verstärkt.

So entstehen Arbeiten, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart, lange und kurze Zeiträume begegnen. Von all dem konnten sich an diesem Abend Alexandra Meusburger, Christine Gaug, Karin Seyfried oder Kornelia Wolf überzeugen lassen.


