Silvester gut verbringen

Miete / 23.12.2019 • 15:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vorsicht beim Umgang mit Sternspritzern und heißen Fonduetöpfen.foto: shutterstock
Vorsicht beim Umgang mit Sternspritzern und heißen Fonduetöpfen.foto: shutterstock

Die Zeit des Feierns bildet auch eine Gefährdung durch Haushaltsunfälle.
Mit etwas Achtsamkeit können diese vermieden werden.

Prävention Der bereits trockene Weihnachtsbaum bildet in Zeiten von Lichterketten nur mehr eine bedingte Brandgefahr. Vorsicht ist allerdings geboten, wer zu Silvester mit Spritzkerzen hantiert oder doch echte Kerzen unbeaufsichtigt lässt, während er draußen Raketen abfeuert. Beim Hantieren mit Feuerwerken ist umsichtiges Handeln notwendig.

Auf Qualität achten

Wer unbedingt selbst etwas abfeuern möchte, sollte schon beim Einkauf von Raketen unbedingt auf die gesetzlichen Bestimmungen und eine hohe Qualität achten. Kinder sollten niemals unbeaufsichtigt Feuerwerke entzünden. Wer mit Feuerwerkskörpern hantiert, sollte dies in nüchternem Zustand tun. Als sichere „Abschuss-
rampe“ gelten Glasflaschen, die in einer stabilen Getränkekiste stehen. „Versager“ sind unbedingt in einem Wassereimer zu versenken. Ausreichend
Abstand zum Nachbarn, zu Holzschuppen, Stromleitungen, Tankstellen etc. halten.

Feuer ersticken

Mitglieder von Rettungsmannschaften und Feuerwehren können ein Lied davon singen. Viel Gefahrenpotenzial verbirgt sich in den beliebten Fonduetöpfen. Um sich beim Fondueessen nicht zu verletzen, sollte man weder zu viel Fett bzw. Brühe in den Fonduetopf geben, sonst besteht eine hohe Spritz- und Verbrennungsgefahr. Der Topf sollte lediglich bis zur Hälfte mit Flüssigkeit gefüllt sein. Auch zu lange Gabeln und heftiges Hantieren können zum Überschwappen von heißer Flüssigkeit führen. Bei Fettbrand niemals mit Wasser löschen – es besteht Explosionsgefahr. Wird das Fonduegeschirr mit Brennpaste warmgehalten, so darf keinesfalls Spiritus nachgefüllt werden. Stichflammen und Esszimmerbrände können die Folge sein. Feuer sollten mit Löschdecke, Deckel oder Löschspray erstickt werden. Im Notfall Feuerwehr (122) und Rettung (144) anrufen.