Erlaubte Wege für die Mieze

Miete / 14.05.2020 • 16:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bauliche Veränderungen müssen genehmigt werden.shutterstock
Bauliche Veränderungen müssen genehmigt werden.shutterstock

Gerade in Mietwohnungen ist der Freigang für Katzen nicht immer einfach zu ­gewährleisten. Katzenklappen und Katzentreppen unterliegen Bestimmungen.

REcht Katzen sind besonders freiheitsliebende Vierbeiner, denen man für eine artgerechte Haltung Freigang gewähren sollte. Dafür werden von Tierbesitzern Hilfsmittel wie Katzenklappen, welche den Ein- und Ausgang
z. B. über die Balkontüre ermöglichen, oder eigene Katzenleitern oder -treppen verwendet. Vor allem Katzenleitern gewährleisten ein unabhängiges Kommen und
Gehen für den Stubentiger. Vor dem Einbau einer Katzenklappe in ein Fenster oder eine Terrassen- oder Balkontür muss unbedingt der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden. Dasselbe gilt für
Katzenleitern. Hier kommt hinzu, dass bei privat ­vermieteten Wohnungen womöglich die gesamte
Eigentümergemeinschaft zustimmen muss. In Genossenschaftswohnungen verbietet die Hausordnung möglicherweise das Anbringen einer Katzenleiter. Eine Genehmigung ist hier unbedingt notwendig.

Absturzsicherung montieren

Laut Bundestierschutzgesetz müssen Balkone, an denen Katzen abstürzen könnten, gesichert sein. Das Anbringen von Katzennetzen dürfte nach Rücksprache mit dem Vermieter keine Probleme bereiten. Solange die Hausordnung oder der Mietvertrag nichts anderes vorsieht, ist ein sachgemäßes Anbringen eines Katzennetzes möglich. Reine Wohnungskatzen, die nicht draußen die Gegend erkunden, werden vor dem Absturz bewahrt. Sie können zwar auf den eigenen Balkon, doch keine Spaziergänge auf den Nachbarbalkon unternehmen. Achtung auf die Fassade – hier dürften keine Schäden entstehen. Es gibt Befestigungsmöglichkeiten, die ohne bauliche Veränderungen wie das Bohren von Löchern eine stabile Montage erlauben. Transparente Katzennetze stören das optische Erscheinungsbild eines Gebäudes weniger.

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