BMW im Visier von Ermittlern der US-Börsenaufsicht

Mobilität / 24.12.2019 • 08:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
BMW im Visier von Ermittlern der US-Börsenaufsicht

münchen Der deutsche Autobauer BMW ist wegen seiner Verkaufspraktiken in den USA ins Visier der dortigen Börsenaufsicht (SEC) geraten. Einen entsprechenden Bericht des „Wall Street Journal“ bestätigte am Montag ein BMW-Sprecher. „Wir können bestätigen, dass wir von der SEC kontaktiert wurden und dass wir bei deren Ermittlungen vollständig kooperieren.“

Nähere Angaben machte der Sprecher nicht. Ein Sprecher der Börsenaufsicht wollte den Bericht nicht kommentieren.

Laut dem „Wall Street Journal“ besteht der Verdacht, dass Verkaufszahlen künstlich in die Höhe getrieben wurden, indem Händler Neuwagen auf ihren Namen registrierten und dann als kaum genutzte Gebrauchtwagen verkauften. Ziel eines solchen Vorgehens wäre es, bessere Verkaufszahlen vorweisen zu können als die Konkurrenz.