Alle viere geben mehr Sicherheit

Motor / 13.06.2014 • 12:35 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Skoda Yeti 4x4: Nicht nur bergab absolut trittsicher. Fotos: werk
Skoda Yeti 4×4: Nicht nur bergab absolut trittsicher. Fotos: werk

Jüngst Erdgas, jetzt 4×4: Skoda zeigt mit Elan Alternativen zum ,,normalen“ Auto.

Skoda. Allrad ja oder nein? Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten. Wer auf allen vieren daherkommt, verzeichnet das große Plus in Sachen Sicherheit. Aber ein Minus, was den Verbrauch betrifft. Ein paar Zehntelliter, eher verschmerzbar, schluckt er schon der Antrieb auf alle Räder. Natürlich kostet ein Allradauto auch mehr. Jedoch: 4WD, quattro oder 4×4, wie es bei Skoda heißt, bedeutet einen überzeugenden Sicherheitsvorteil. Vor allem für jene, die in den Bergen unterwegs oder gar daheim sind, und allen, die nicht nur auf Schnee und Eis festen Halt finden wollen, sondern auch im Starkregen, wenn’s donnert, blitzt und hagelt.

Die Allradoffensive von Skoda zielt auf eine Vernunft-Klientel, die nach erschwinglichem 4×4 Ausschau hält. Was Skoda auf diesem Sektor zu bieten hat – eine beträchtliche Auswahl – haben wir kürzlich erprobt, auf dem ,,multifunktionellen“ Testgelände im burgenländischen Pachfurth, das teils extreme Klettertouren (Steigungen und Gefälle bis zu 80 Prozent) ermöglicht. Die Skoda-Kraxler waren hier, mehr als man erwarten durfte, in ihrem Element. Sie sind zwar keine Offroad-Arbeitstiere. Sie machen aber auch dort, wo für gewöhnlich die Profis vom Schlag eines Land Rover, Jeep oder Mercedes G-Klasse brillieren, ausgezeichnete Figur.

Variantenreich

Jung, technisch up-to-date und variantenreich gilt für das Allrad-Angebot der tschechischen VW-Tochter. Zur Wahl stehen Octavia Combi 4×4, Yeti und Yeti Outdoor 4×4 sowie Superb und Superb Combi 4×4. Alle fünf präsentieren sich erneuert oder komplett überarbeitet. Damit verfügt Skoda im Kompakt- und Mittelklasse-Segment über das umfangreichste 4×4-Angebot in Europa. Ab Ende August wird zudem der in Genf gezeigte neue Skoda Octavia Scout in die Märkte eingeführt.

„Skoda befindet sich mitten in der größten Modell­offensive der Unternehmensgeschichte“, sagt der Vorstandsvorsitzende Winfried Vahland. „2013 haben wir unsere Allrad-Palette runderneuert, sie ist so stark wie nie zuvor.“

Die tschechischen Allradler sind mit modernsten Haldex-Kupplungen ausgestattet. Die Haldex-Kupplung ist eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung. Sie ermöglicht beim permanenten Allradantrieb die (verbrauchsschonende) variable Verteilung der Antriebskraft zwischen der Vorder- und Hinterachse.

Bestseller wird der neue Octavia Combi 4×4 mit seiner elektronischen Differenzialsperre sein. Speziell beeindruckend werkt in den robusten Yetis der Offroad-Modus. Über „Offroad“ im Armaturenbrett aktiviert der Fahrer zahlreiche nützliche Funktionen, die das Manövrieren auf schwierigem Terrain erleichtern. Ein simpler Knopfdruck schafft Sicherheit.

Der eigentliche Hit ist der Bergabfahrassistent. Er ermöglicht kontrolliertes Bergabfahren auf schneebedeckten oder steilen Forstwegen oder stark abschüssigen Hängen. Dort, wo man als Wanderer höchstens noch auf dem Hosenboden hinunterrutschen würde, gleitet der 4×4-Yeti souverän zu Tal.

Viel Raum, viel Grip: Superb Combi 4x4.
Viel Raum, viel Grip: Superb Combi 4×4.
Traktionssicherer Octavia Combi im Wasserbad.
Traktionssicherer Octavia Combi im Wasserbad.

Fakten

Skoda 4×4-Modelle

» Motoren (Benziner und Diesel) und Preise: Yeti 4×4: 110 bis 170 PS, 25.250 bis 39.280 Euro, Octavia Combi 4×4: 105 bis 180 PS, 26.510 bis 32.990 Euro, Superb und Superb Combi 4×4: 140 bis 260 PS, 31.250 bis 54.070 Euro

» Markteinführung: teils bereits erfolgt, Octavia Scout ab Ende August

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