Bob Marleys „Landy“ läuft

16.10.2015 • 12:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wieder wie neu: Zwei Jahre dauerte die Restauration des Bob Marley Pick-up von 1977. Foto: WErk
Wieder wie neu: Zwei Jahre dauerte die Restauration des Bob Marley Pick-up von 1977. Foto: WErk

Aufwändige Restauration: Bob Marleys Defender wurde wieder fit gemacht.

Land Rover. Wer Jamaika sagt, denkt meistens auch an Bob Marley. Kaum ein Musiker hat so viel für Identität und Bekanntheit eines Landes getan wie der Reggae-Star für die Karibikinsel. Unterwegs auf Jamaika war Bob Marley häufig mit einem Land Rover Defender – und dieser Oldtimer erlebt jetzt eine gelungene „Rasta-ration“. Heimische Unternehmen engagierten sich, um den fast 40 Jahre alten 4×4-Klassiker zu retten. In rund zweijähriger mühsamer Handarbeit und weltweiter Suche wurde der Wagen der 1981 verstorbenen Rastafari-Ikone von Grund auf wiederhergestellt. Jetzt ist der mattblaue Defender einer der Hingucker im Bob-Marley-Museum zu Kingston.

Der 1977 produzierte Pick-up der Serie III befand sich in einem erbarmungswürdigen Zustand: ausgeschlachtet, ohne Motor und schon vor Längerem seinem Schicksal überlassen. Für „ATL Automotive“ war dies kein Hinderungsgrund, sondern eine Herausforderung. Als lokale Vertriebsgesellschaft von Land Rover in Jamaika verfügt das Unternehmen über das nötige Know-how.

So machten sich die Spezialisten ans Werk. Und ahnten anfangs nicht, dass die vollständige Wiederherstellung des prominenten Fahrzeugs rund zwei Jahre in Anspruch nehmen sollte.

Schließlich wurde der mattblaue Allradklassiker von Grund auf restauriert und komplett zerlegt. Jede einzelne Schraube und jedes einzelne Teil nahmen die Mechaniker in die Hand. Was nicht mehr zu retten war oder fehlte, wurde ersetzt. Entweder mit Ersatzteilen aus aller Welt oder aber mit in sorgfältiger Handarbeit neu gefertigten Komponenten.