Welche elektronischen Helfer man wirklich braucht

Motor / 12.08.2016 • 13:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die automatische Notbremsfunktion erkennt Hindernisse und verhindert einen Auffahrunfall. Foto: Werk
Die automatische Notbremsfunktion erkennt Hindernisse und verhindert einen Auffahrunfall. Foto: Werk

Diese Assistenzsysteme können Leben retten oder zumindest das Autofahren erleichtern.

Assistenzsysteme. Vor dem Kauf eines Neuwagens steht heutzutage nicht mehr nur die Entscheidung, ob es Sitzheizung oder das große Soundsystem on top sein sollen. Der Käufer hat auch die Wahl zwischen diversen Assistenzsystemen. Besonders sinnvoll sind die folgenden elektronischen Helfer.

Notbremsassistent: Eine kleine Unaufmerksamkeit reicht, schon hat man übersehen, dass der Vordermann steht. Die automatische Notbremsfunktion erkennt Hindernisse und verhindert bis 30 km/h, bei einigen Herstellern auch noch darüber einen Auffahrunfall.

Stop&Go-Pilot: Zähfließender Kolonnenverkehr und Stop&Go. Diese Art, Auto zu fahren, nervt und stresst. Besser man überlässt dies dem Computer. Schlaue Systeme folgen dabei dem Vordermann, lenken, bremsen bis zum Stillstand ab und fahren selbstständig wieder an.

Totwinkel-Assistent: In der Fahrschule haben wir alle brav den Schulterblick gelernt. Ein Sensor im Wagenheck nimmt uns zuverlässig diese Arbeit ab. Sobald sich ein Motorrad oder Auto im Toten Winkel befindet, blinkt es auffällig im Seitenspiegel. Dieser elektronische Helfer entspannt längere Autobahnfahrten ungemein.

360-Grad-Kamera: Nie wieder ärgerliche Parkrempler. Vier Kameras am Auto sorgen für eine Rundumsicht aus der Vogelperspektive. Das Bild wird im Display angezeigt und liefert einen genauen Überblick, wer oder was sich seitlich, hinter oder vor dem Wagen befindet.

Verkehrszeichen-Assistent: Wie oft hat man schon erlebt, nicht zu wissen, wie schnell gerade auf diesem oder jenem Streckenabschnitt gefahren werden darf? Die Kamera hinter der Frontscheibe behält das stets im Auge – und zeigt das Limit dem Fahrer im Cockpit an.

Head-up-Display: Zu den Dingen, bei denen man anfangs meint, sie nicht haben zu müssen, aber dann nie wieder darauf verzichten möchte, wenn man sie einmal hatte, zählt ganz klar auch das Head-up-Display. Die farbliche Darstellung in der Windschutzscheibe hat mittlerweile eine exzellente Qualität erreicht. Selbst bei starker Sonneneinstrahlung lassen sich die Infos (Tempo, Navigation, Warnhinweise) in der Scheibe bestens ablesen. Man gewöhnt sich so schnell an diese Einspiegelung, dass die Anzeigen in den herkömmlichen Instrumenten zur Nebensache werden.