Mit Leib, Seele und elektrischem Herz

Motor / 30.06.2017 • 11:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit Leib, Seele und elektrischem Herz

In seiner zweiten Ge-neration startete der Kia Soul auch als reiner Elektriker durch.

Kia. Mit dem Soul hat das koreanische Label unter deutschem Entwicklungs- und Design-Regime ein Crossover-Modell kreiert, das optisch mit seinem kompakt-kastenförmigen Leib und seinem seelenvollen Blick unverkennbar aus der Menge ragt. Zum Benzin- und Dieselantrieb hat Kia 2014 – in der zweiten Generation – eine Version mit elektrischem Herz addiert. Dessen Antriebsenergie stammt aus einer Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer im 2018er-Modell von 27 auf 30 kW/h gesteigerten Kapazität. Das liefert Nahrung für das Stromaggregat mit einem Leistungsmaximum von 111 PS und 250 Kilometern Reichweite. Im Fahrbetrieb fielen die rund hundert Mehr-Kilos im Vergleich zum Diesel mit Doppelkupplungsgetriebe fahrdynamisch schon bisher kaum ins Gewicht. Die Fahrwerksabstimmung schafft den Spagat zwischen komfortabel und fast sportlich, die Lenkung ist präzise, schalten muss man nicht, die Schaltstufenregelung übernimmt ein stufenloses Reduktionsgetriebe. Wie die Verbrenner ist auch der Elektriker für fünf Personen zugelassen. Ein wenig reduzieren muss man sich mit dem Ladegut: In den Kofferraum passen 281 bis zu 891 Liter Gepäck (bei umgeklappten Rücksitzlehnen). In den konventionell motorisierten Souls können es 354 bis 994 Liter sein.

Der Preis des Soul EV: ab 33.290 Euro, in der Ausstattungsstufe AC (inkl. Batterie).

Kia Soul EV: Die Strom-Version erweitert die Crossover-Familie um einen lokal emissionsfreien Leisetreter mit 110 PS. Reichweite: 250 Kilometer.

Kia Soul EV: Die Strom-Version erweitert die Crossover-Familie um einen lokal emissionsfreien Leisetreter mit 110 PS. Reichweite: 250 Kilometer.

Mit Leib, Seele und elektrischem Herz