Vom nüchternen Mini-Praktiker zum putzigen Zwerg-Kraxler

Motor / 06.04.2018 • 13:57 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Suzuki Ignis ist mit seinen knapp 3,8 Metern Länge derzeit einer der kleinsten Crossover auf dem Markt. Antrieb ist ein Benziner mit 90 PS.
Der Suzuki Ignis ist mit seinen knapp 3,8 Metern Länge derzeit einer der kleinsten Crossover auf dem Markt. Antrieb ist ein Benziner mit 90 PS.

zu einem hübschen Mini-SUV umgebaut.

Suzuki Wenig feurig debutierte 2000 der Ignis. Seinem Namen – zurückgehend auf das lateinische Wort für Feuer – entsprach der nur knapp mehr als 3,60 Meter lange Kleinstwagen optisch und antriebsseitig eher weniger. Dafür punktete der Fronttriebler – mit drei oder fünf Türen – im Kapitel Preisgünstigkeit und Praxistauglichkeit, außerdem mit der Option, ihn mit Allradantrieb auszurüsten. Das nutzte, in der zweiten Generation, unter anderem Subaru für den Justy. Zwischenzeitlich sorgte eine Sport-Version für mehr Pfeffer, der Ignis reüssierte auch als Rallye-Bolide. Ab Produktionsjahr 2007 war für den japanischen Mini-Praktiker eine fast zehnjährige Pause angesagt. Bis Suzuki, auf dem Pariser Autosalon des Jahres 2016, mit einer Neuinterpretation aufwartete: Dem SUV-Boom folgend, war aus dem zuvor nüchternen Zwerg ein putziger Miniatur-Kraxler geworden, einer, der mit seinen nicht ganz 3,8 Metern Länge zu den Kleinsten seiner Klasse gehört. Das resultiert im neuen Ignis mit seinen kurzen Karosserie-Überhängen in hochgradiger Wendigkeit – sowohl im Stadt­dschungel als auch im unbefestigten Gelände. Für schwierigere Bedingungen ist er mit achtzehn Zentimetern Bodenfreiheit ausgerüstet. Ordert man den Fronttriebler mit elektronisch gesteuertem Allradantriebssystem, kann man so manch größerem und stärkerem SUV die lange Nase zeigen. Selbst wenn als einzige Motorisierung ein 1,2-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 90 PS offeriert wird. Der ist entweder mit manueller Fünfgangschaltung oder mit automatisiertem Getriebe kombiniert. Zweiteres kostet deutlich an Temperament.

Niedriger Einstiegspreis

Der Preis: ab 12.490 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1,2 Dualjet (Benziner) mit 90 PS und manuellem 5-Gang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „pure“. Allradantrieb kommt auf ab 16.790 Euro, mit gleichem Motor sowie Getriebe, im Mitgift-Niveau „shine“.

Wesentlich frischer und fröhlicher als zuvor ist das Cockpit gestaltet.