2020 fährt auch Seat mit Strom

09.03.2019 • 15:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der El-Born gibt einen Vorgeschmack auf ein erstes Batterieauto von Seat.
Der El-Born gibt einen Vorgeschmack auf ein erstes Batterieauto von Seat.

Studie El-Born gibt Ausblick auf ein zukünftiges E-Modell.

Genf Der VW-Konzern hat eine unvergleichbare Stromoffensive gestartet. Nach und nach zeigen die verschieden Marken, wie die elektrische Zukunft aussehen wird. In Genf präsentiert die spanische VW-Tochter Seat mit dem El-Born ein Konzeptfahrzeug als Weltpremiere, das schon nächstes Jahr auf den Markt kommen wird. Auffallend ist der kurze Vorbau der Studie und damit die neuen Proportionen, die sich durchaus sehen lassen können. Der Effekt dieses Konzepts ist ein großzügig bemessener Innenraum. Basis für das neue Elektromodell ist die E-Plattform des Konzerns, womit sich der elektrische Seat technisch kaum von seinen Geschwistern unterscheidet. Das Konzeptfahrzeug ist mit einem 204-PS-starken Antrieb ausgestattet. Der 62-kWh-Batteriepack soll eine Reichweite von 420 Kilometern ermöglichen.

Zweisitzer für die Stadt

Ebenfalls auf einen E-Antrieb setzt eine weitere Studie der Spanier, die einem bereits existierenden Modell von Renault – dem Twizy – ähnelt. Mit zwei hintereinander angeordneten Sitzen und ausgestellten Rädern gibt er einen Lösungsansatz für hoffnungslos überfüllte Straßen in Großstädten. Mit seinen Abmessungen (2,5 Meter lang, 1,2 Meter breit) findet der Seat Minimo praktisch überall Platz. Anders als Renault setzen die Spanier allerdings auf geschlossene Türen, was die Alltagstauglichkeit deutlich erhöht. Zudem soll der Akku in wenigen Minuten getauscht werden können. Das Konzept hat jedenfalls das Zeug zur Serienreife.