Selbstbewusster Rocker

03.05.2019 • 07:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Markant und progressiv und dennoch immer noch deutlich als Volkswagen erkennbar. So präsentiert sich der neue T-Roc.VN/Reh
Markant und progressiv und dennoch immer noch deutlich als Volkswagen erkennbar. So präsentiert sich der neue T-Roc.VN/Reh

Mit dem T-Roc hat nun auch VW seinen Crossover und damit einen echten Allrounder.

Volkswagen Crossover liegt voll im Trend. Die Kombination aus Geländewagen und Kompaktlimousine begeistert immer mehr Fahrzeugkäufer. Der für viele offensichtliche Vorteil: Die erhöhte Sitzposition, gepaart mit dennoch kompakten Außenmaßen.

Nun hat auch Volkswagen mit dem T-Roc sein Crossover-Modell. Das „T“ im Namen soll dabei eine Anlehnung an die Modelle Tiguan und Touareg und deren SUV-Gene sein. „Roc“ wiederum ist eine Ableitung des englischen „rock“.

Was der „höhergelegte Golf“ kann? Zunächst fällt er auf. Denn beim T-Roc hat sich VW designmäßig richtig was getraut. Man könnte ihn im Vergleich zu anderen Modellen des Konzerns fast schon als markant und progressiv bezeichnen. Das flachere und breitere Äußere gibt ihm eine gekonnt sportliche Note. Und dennoch schafft er das Kunststück, immer noch deutlich als Volkswagen erkennbar zu sein. Zudem setzt der T-Roc äußerlich auf farbliche Individualität. Zur Wahl stehen elf Außenfarben, drei Dachfarben und insgesamt 24 Farbkombinationen.

Auch innen fließt der Designaspekt des Äußeren ein. Ins Auge stechen dabei vor allem die digitalisierten Anzeige- und Bedienelemente. In Sachen Assistenz sind Umfeldbeobachtungssystem und Spurhalteassistent serienmäßig. Das Platzangebot ist durchaus großzügig. Eine leichte Enttäuschung ist die Kunststoffleidenschaft im Cockpit. Mit 445 Liter Kofferraumvolumen liegt er dagegen im oberen Segment seiner Klasse. Somit positioniert sich der T-Roc genau zwischen dem größeren Bruder Tiguan und dem kleineren T-Cross.

115 bis 190 PS

Bei den Motoren liegt das Leistungsspektrum zwischen 115 und 190 PS. Wahlweise gibt es den Viertürer, der in Portugal gefertigt wird, mit Front- oder Allradantrieb.

Der T-Roc präsentiert sich insgesamt also als echter Allrounder. Fühlt er sich doch in der Stadt ebenso zuhause wie auf der Autobahn. Ein echter Crossover eben. Den Golf wird er wohl nicht überflüssig machen, aber den einen oder anderen Fan sicher zum Umsteigen bewegen.

Wer den Komfort einer höheren Sitzposition, aber in der Größe kompakt bleiben will, für den passt der T-Roc genau.

Der T-Roc ist der erste Volkswagen-SUV mit Bicolor-Lackierung.
Der T-Roc ist der erste Volkswagen-SUV mit Bicolor-Lackierung.

Fakten und Daten

Motor/Antrieb 4-Zylinder-Turbodiesel, 150 PS, 340 Nm bei 1750–3000 U/min, Allradantrieb, 7-Gang-DSG

Fahrleistung/Verbrauch 0-100 km/in 8,4 Sek., Spitze: 200 km/h, EU-Norm: 5,1 l (134 g CO2/km) Test: 6,4 l

Preis Grundpreis: 22.190 Euro, Testauto: 44.666 Euro