Frische Antriebskraft aus eigener Produktion

Motor / 12.09.2019 • 09:16 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Tastenflut ist längst ausgeräumt, verfeinert sind die Materialien.

Die Tastenflut ist längst ausgeräumt, verfeinert sind die Materialien.

Im Zuge eines Face- und Techniklifts hat Opel die Motoren- und Getriebepalette des Astra neu aufgestellt. Optimiert sind Aerodynamik und Fahrwerk, aufgewertet die Ausstattung.

 

Zum L unterwegs ist der Astra. Opel hat angekündigt, dass die jetzige Generation K 2021 ausläuft und die neue Modellgeneration startklar sein wird. Das ist aber für die Rüssels­heimer kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen und den Kompakten zu vernachlässigen. Er war 1991 gestartet, mit der Zusatz-Modell­bezeichnung F. Seither hat er sich – der Bedeutung seines Namens ­gemäß – Beliebheits-Sterne geholt als würdiger Nachfolger des Kadett E. Zugelegt hat er sich über die Jahre Markanz und Sportlichkeit.

 

Aktualisierung und Update

Das wurde im Zuge des aktuellen Facelifts nochmals unterstrichen, mit kleinen, aber wirkungsvollen Retuschen am Außendesign, unter anderem mit einer neuen Querspange auf dem Kühlergrill. Am Heck entfällt nun die Typenbezeichnung. Innen sind die Modifikationen fast marginal, Materialien und Verarbeitung wurden nochmals verfeinert. Dafür ist eine Menge an neuer Technik hinzugekommen. Das bezieht sich einerseits auf die Elektronik-Mitgift, die Komfort- und Fahr­assistenten wurden komplettiert. Das Hauptaugenmerk lag jedoch auf den Antrieben. Die Motorenpalette ist sämtlich auf Dreizylindermotoren umgestellt. Das betrifft sowohl die Benziner als auch die Diesel. Erstere sind ein 1,2-Liter mit 110, 130 oder 145 PS sowie ein 1,4-Liter, ebenfalls mit 145 PS. Beim Zweiterem handelt es sich um einen 1,5-Liter mit 105 oder 122 PS. An Getrieben stehen manuelle Sechsgangschaltungen, eine stufenlose CVT-Automatik (exklusiv für den 1,4-l-Otto) und eine neunstufige Wandlerautomatik zur Verfügung. Alle Aggregate stammen aus der Technikabteilung der Blitzmarke, ungeachtet der nunmehrigen Zugehörigkeit zur PSA-Gruppe, die Entwicklung hatte begonnen, bevor die neue französisch-deutsche Konstellation fixiert war.

 

Fünftürer und Sports Tourer

Zu haben ist der Astra als Fünftürer und als Kombi respektive Sports Tourer, wie es der Opel-Nomenklatur entspricht. Neu sind die Bezeichnungen für die Mitgift-Stufen: Sie heißen nun „Astra“, „Edition“, „GS Line“, „Elegance“ und „Ultimate“.

Der Preis: ab 21.599/23.099 Euro (Fünftürer/Kombi). Das kostet der frontgetriebene 1.2 Turbo (Dreizylinder-Benziner) mit 110 PS und manuellem Sechsgangschaltgetriebe in der Ausstattungsvariante „Edition“. Allradantrieb ist nicht verfügbar.

Das Facelift des Opel Astra ist äußerlich nur an kleinen Retuschen identifizierbar, unter der Fronthaube arbeiten neu entwickelte Dreizylindermotoren.

Das Facelift des Opel Astra ist äußerlich nur an kleinen Retuschen identifizierbar, unter der Fronthaube arbeiten neu entwickelte Dreizylindermotoren.