Vom Offroad-Stromer zum Sport-Coupé

Motor / 13.09.2019 • 07:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Audi zeigt auf der IAA einen futuristischen Geländewagen als Studie.
Audi zeigt auf der IAA einen futuristischen Geländewagen als Studie.

Studien zeigen, wohin die Reise gehen könnte.

Studien Seine Vision vom Morgen oder Übermorgen hat Mercedes mit der Studie EQS mitgebracht. Damit geben die Stuttgarter zum einen die optische Marschrichtung ihrer kommenden Elektro-Autos vor. Anders als EQC und EQV, die sich stark an ihren Technikspendern GLC und V-Klasse orientieren, sollen die neuen Stromer ein eigenständiges Blechkleid erhalten. Viele technische und optische Details, die beim EQS zu sehen sind, könnten bald auch auf die Straße kommen.

Deutlich weiter von der Serie entfernt ist die Audi Studie AI:Trail Concept. Der Ausblick auf den Geländewagen der Zukunft reiht sich in eine Serie von AI-Studien ein, mit denen Audi bereits seine Vision für ein Stadt-Auto, ein Reise-Mobil und einen Racer demonstriert hat, und damit gleichzeitig betonte, dass es zukünftig wohl nicht mehr ein Auto für alle Fälle geben wird, sondern jedes Fahrzeug seinen eigenen Zweck erfüllt: Das ist beim 4,15 Meter langen AI:Trail mit 34 Zentimetern Bodenfreiheit und mächtigen 22-Zöllern mit Stollenreifen ganz klar der Marsch über Stock und Stein.

Deutlich weniger geländegängig zeigt sich die SUV-Studie Tavascan von Seats neuer Sport-Tochter Cupra. Obwohl sie im Gewand eines klassischen Hochbeiners steckt, spricht Cupra-Chef Griffiths von der Vision eines rein elektrischen Sportwagens. Zwei E-Motoren stellen 225 kW/306 PS Leistung bereit, wie schnell der Tavascan damit wird, ist aber noch nicht bekannt. Dafür die Reichweite: 77 Kilowattstunden Strom sollen für 450 Kilometer reichen.

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