Die Sportabteilung setzt sich ab

Motor / 11.10.2019 • 12:55 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Sportskanonen von Audi: RS 6 Avant (l.), RS Q3 (oben), RS 7 Sportback
Die Sportskanonen von Audi: RS 6 Avant (l.), RS Q3 (oben), RS 7 Sportback

25 Jahre Audi Rennsport. Da lässt es die Ingolstädter Sportabteilung ordentlich krachen.

Audi Vom ersten RS2 Avant weg hat die Audi Sport GmbH, vormals quattro GmbH, 25 RS-Modelle auf den Markt gebracht. Allein in diesem Jahr werden sechs Neuheiten vorgestellt. Hier die drei wichtigsten unter den Hochleistungssportlern. Ihre Markteinführung geht zu Beginn des nächsten Jahres in Szene. Noch nie waren sie in ihrem charismatischen Auftritt dem Rennsport so nahe. An der Preisgestaltung wird noch gefeilt.

Kompakt und heiß: RS Q3

Dem Trend zum SUV kommen der Audi RS Q3 und dessen Sportback-Version nahe. Letztere coupéhaft erscheinend. Es ist der erste Auftritt eines Sportback unter den Audi-Leistungssportlern. Unter der Haube steckt in schöner Audi-RS-Tradition ein Fünfzylinder mit seinem, der Zündfolge wegen, unverwechselbaren Klang. Das Triebwerk befeuert die sportlichen Speerspitzen im RS-Angebot mit 400 PS und 480 Nm Drehmoment. In 4,5 Sekunden ist der 100er-Sprint erledigt. 280 km/h sind möglich. Natürlich quattro-Antrieb, was sonst? Dazu Siebengang-S-tronic und drive select, ein Fahrdynamiksystem für Fortgeschrittene, das alle Stückchen spielt, noch mehr als bisher schon. Alles an diesem Auto atmet Stärke und Performance der Extraklasse.

Die Ikone: RS 6 Avant

Vielleicht nicht ganz so wild gibt es die Ikone der Sportabteilung. Der RS 6 Avant hat zwar mit seinen 600 PS aus dem neuen 4.0-TFSI-V8-Biturbo und den 800 Newtonmetern mehr als genug Power für 3,6 Sekunden bis zur 100er-Marke. Aber er kann auch ein Gentlemen sein, einer der alles kann auf der Langstrecke oder wo auch immer. Singleframe-Grill in Schwarz und 22-Zoll-Räder: Da haben sich die RS-Designer bis ins letzte Detail besonders ins Zeug gelegt und richtig Distanz geschaffen zu den ,,braven“ Audis. Das war nicht immer so.

305 km/h Spitze: Das geht laut RS-Abteilung (wo bitte?) dank dem noch agileren Fahrwerk und der serienmäßigen Luftfederung (50 Prozent höhere Federrate). Muss eine Art Schwebezustand sein. Da mischt natürlich auch das Dynamikpaket plus mit, wenn sich der RS 6 Avant automatisch absenkt (um 20 Millimeter) falls ihm maximale Performance abverlangt wird. Der Fahrer hat die Wahl. Kann alles tun, was ihm passt im Rahmen von sechs Profilen via Lenkradtaste. Und der RS A6 mit Rucksack ändert seinen Charakter. Schon irgendwie faszinierend.

Schön und stark: RS 7 Sportback

Für den Schöngeist mit höchsten Ansprüchen an Leistung und Ästhetik ist der neue RS 7 Sportback geschaffen. Tritt als „High-Performance Gran Turismo“ auf. An seinen weit ausgestellten Radhäusern und seiner Raubtierhaltung ist der Sport-Audi für den Feinspitz zu erkennen. Hat technisch alles, was auch der RS 6 Avant hat, geborgen in einer verbreiterten Karosserie. Gibt mehr Platz für fünf. Ein Gustostück für die designaffine Audi-Klientel. VN-FAM

Die Sportskanonen von Audi: RS 6 Avant (l.), RS Q3 (oben), RS 7 Sportback
Die Sportskanonen von Audi: RS 6 Avant (l.), RS Q3 (oben), RS 7 Sportback
Die Sportskanonen von Audi: RS 6 Avant (l.), RS Q3 (oben), RS 7 Sportback
Die Sportskanonen von Audi: RS 6 Avant (l.), RS Q3 (oben), RS 7 Sportback

Fakten und Daten

Neue Audi RS-Modelle RS Q3, RS Q3 Sportback, RS 6 Avant und RS 7 Sportback

Motoren 2.5 TFSI-Fünfzylinder, 400 PS, im Q3; 4.0 TFSI-V8-Biturbo-Mild-Hybrid, 600 PS, im RS 6 Avant und RS 7 Sportback

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Marktstart erstes Quartal 2020