Wasserstoff neu verpackt

Motor / 24.10.2019 • 10:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Noch ehe Toyota sein ersten reines Batterieauto zeigt, steht schon die seriennahe zweite Generation des Wasserstofffahrzeugs Mirai im Scheinwerferlicht.
Noch ehe Toyota sein ersten reines Batterieauto zeigt, steht schon die seriennahe zweite Generation des Wasserstofffahrzeugs Mirai im Scheinwerferlicht.

Toyota zeigt in Tokio die nächste Generation des Mirai.

Toyota Weltmarktführer Toyota setzt seinen Weg unbeirrt fort: auf langen Strecken führt für die Japaner kein Weg am Brennstoffzellenauto vorbei. Noch ehe das erste Batteriefahrzeug auf die Straße kommt, feiert auf der Messe in Tokio jetzt die zweite Auflage des mit Wasserstoff betriebenen Mirai Weltpremiere.

Beim ursprünglichen Technologieträger, der bereits seit 2014 als erstes Serienmodell seiner Art zu haben ist, hat sich augenscheinlich einiges getan. Toyota hat die futuristischen Formen geglättet und liefert in der nächsten Generation eine auch optisch gefällige Limousine. Der neue Mirai ist flacher und länger, seine zukunftsweisende Technik wird nicht mehr offensiv zur Schau gestellt. Dabei hat sich auch unter der Haube viel getan. Der überarbeitete Antrieb ist deutlich effizienter. Der Hersteller verspricht eine Reichweitensteigerung von 30 Prozent, womit der fast fünf Meter lange Fünfsitzer jetzt 500 Kilometer weit kommen soll. Die Langstrecke ist das Zuhause des Wasserstoff-Stromers, der in wenigen Minuten betankt werden kann. Auch was die Produktionszahlen betrifft, will Toyota weiter aufs Tempo drücken. Mit rund 30.000 Einheiten im Jahr wird es eine Verdreifachung geben.

Während in Japan der Ausbau von Wasserstofftankstellen auf Hochtouren läuft, hapert es hierzulande jedoch noch mit der Infrastruktur.