Skoda bringt schnittige Alternative seines Stromautos

Motor / 04.02.2022 • 11:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vom Standard-Enyaq unterscheidet sich das Coupé vor allem durch die abfallende Dachlinie. Es gibt auch eine RS-Version (Bild) mit 300 PS.Werk
Vom Standard-Enyaq unterscheidet sich das Coupé vor allem durch die abfallende Dachlinie. Es gibt auch eine RS-Version (Bild) mit 300 PS.Werk

Skoda bietet den Enyaq auch als ­Coupé an.

Prag Skoda veredelt seinen Elektro-Crossover Enyaq iV zum Coupé. Flankiert wird die zweite Karosserievariante des Kompaktmodells durch eine sportliche RS-Variante mit Allradantrieb und 220 kW/300 PS Leistung. Die Auslieferungen starten im Frühjahr.

Große Einbußen bei der Funktionalität soll es durch die dynamischere Linienführung nicht geben. Hinter der schrägen Heckklappe steckt immerhin noch ein Kofferraumvolumen von 570 Litern, mehr als so manches „normale“ SUV in dieser Klasse vorweisen kann. Zudem verringert sich durch das fließende Dach der Windwiderstand: Der Enyaq wird effizienter, der Stromverbrauch sinkt, das erhöht gleichzeitig die Reichweite. Steckt im Boden die größte Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 77 kWh, erreicht die Variante „iv 80“ mit Heckantrieb bis zu 545 Kilometer (nach dem WLTP-Zyklus). Es ist die größte Reichweite innerhalb der Baureihe.

Die große Batterie ist außerdem im 195 kW/265 PS starken Allradmodelle „iv 80x“ sowie der im ebenfalls mit zwei Motoren ausgerüsteten Top-Variante RS verbaut. Die Reichweiten dürften in beiden Fällen im Bereich von 500 Kilometern liegen. Das Einstiegsmodell „iV 60“ mit 132 kW/179 PS und 58-kWh-Batterie dürfte pro Akkuladung etwas weiterkommen als der identisch konfigurierte Standard-Enyaq, der mit 412 Kilometern angegeben ist.

Geladen wird der Skoda entweder mit bis zu 11 kW an der Wechselstrom-Quelle, was je nach Batterie sechs bis acht Stunden dauert, oder deutlich schneller mit Gleichstrom. Skoda verspricht für die Modelle mit großer Batterie zwischen 29 und 36 Minuten für die Ladung von 10 auf 80 Prozent.