Aufgefrischt in den Frühling

Motor / 15.04.2022 • 10:25 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Karoq-Update trägt einen selbstbewussteren Look mit etwas geometrischer gestalteter Front.Werk
Das Karoq-Update trägt einen selbstbewussteren Look mit etwas geometrischer gestalteter Front.Werk

Schärferer Look, verbesserte Aerodynamik und eine neue Motorengeneration werten den Skoda Karoq auf.

Skoda Seit dem Modellstart 2017 hat sich der Karoq als eine der Säulen im Skoda-Programm etabliert und hält in der markeninternen Verkaufhitparade derzeit Platz drei nach Octavia und Fabia. Der Marktstart für die rundum aufgewertete Variante ist bereits efolgt. Neu arrangierte LED-Scheinwerfer heben das optische Prestige, ebenso wie der stärker skulpturierte Kühlergrill und das geometrischere Layout der Frontschürze. An der sitzen jetzt auch seitliche Schlitze zur Optimierung des Luftstroms Richtung Radhäuser und Flanken.

Am Heck sind serienmäßig LED-Heckleuchten mit dynamischem Blinker eingezogen, ein massiverer Dachspoiler plus etwas tiefer gezogenem Diffusor helfen zusammen mit dem nun vollverkleideten durch verbesserte Aerodynamik beim Spritsparen.

Verbesserte Qualitätsanmutung

Das Cockpit-Layout ist unverändert, aber die Digitalinstrumentierung mit variabler Darstellung nun serienmäßig an Bord. Optional können mit dem Eco-Paket Sitzstoffen aus Recycling-Material gewählt werden. Die Volkswagen-Motoren der Evo-Generation treten in gleicher PS-Stärke wie bisher an: Drei Benziner zu 110, 150 und 190 PS sowie der 2-Liter Diesel mit 115 oder 150 PS. Beim Je nach Kombination mit Schaltgetriebe oder Automatik sowie 4WD-Strang weisen die Selbstzünder jetzt aber aus Gründen der Effizienzoptimierung unterschiedliche Drehmomentverläufe auf.

Zugelegt hat insgesamt die Qualitätsanmutung dank verbesserter Karosseriedämmung und hochwertigerer Akustik-Entkopplung des Fahrwerks. Beim Handling legt der Karoq die gleiche Anspruchlosigkeit an den Tag wie bisher. Aufgrund der unterschiedlichen Drehmomentverläufe gibt sich etwa der 150 PS-TDI in der 4WD- und Doppelkupplungs-Variante trotz Mehrgewicht agil und elastisch, wogene die 2WD-Version mit manuellem Getriebe im Antritt etwas teigig und im Durchzug zäher wirkt.

Ein großer Zugewinn in dieser Klasse sind in jedem Fall die in der Ausstattung Sportline, sonst optionalen Matrix-LED-Scheinwerfer mit hervorragender Lichtausbeute und dem perfekt funktionierenden automatischen „Ausschneiden“ des Gegenverkehrs aus dem Lichtkegel.

Mit 4810 Euro hat der aufgefrischte Karoq beim Basismodell mit 110 PS zu jetzt 28.900 Euro recht saftig zugelegt, bei den stärkeren Versionen und höherer Austattung fällt der Tarifsprung jedoch geringer aus. Der beliebte „kleine“ Diesel mit 115 PS startet ab 32.100 Euro, das Spitzenmodell mit 190 PS-Benziner, Automatik und Allrad ist mit 46.420 Euro eingepreist.

Ein gelungenes Rundum-Update des Erfolgsmodells samt Qualitätsgewinn in vielen Details.

Noch immer ein fast Kombi-artiges Heck, jetzt aber aerodynamisch optimiert.
Noch immer ein fast Kombi-artiges Heck, jetzt aber aerodynamisch optimiert.
Innen: Jetzt serienmäßig mit Digital-Instrumenten.
Innen: Jetzt serienmäßig mit Digital-Instrumenten.

Fakten und Daten

Motoren/Antrieb 1-l 3-Zylinder Benziner mit 110 PS; 1,5-l 4-Zylinder Benziner mit 150 PS; 2-l 4-Zylinder Benzinmotor mit 190 PS; 2-l Vierzylinder Diesel mit 115 und 150 PS; Vorderrad- oder Allradantrieb; 6-Gang Getriebe (opt. 7-Gang Automatik)

Preis ab 28.900 Euro

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