WHW starten mit Performance-Reihe und Schau im März

APA Ticker / 23.10.2019 • 06:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Seit Juni hat die Kunsthalle Wien mit dem Zagreber Kollektiv „What, How & for Whom“ eine neue Leitung. Die erste von Ivet Curlin, Sabina Sabolovic und Natasa Ilic kuratierte Ausstellung wird zwar erst am 8. März eröffnet, demnächst startet man jedoch mit einer Reihe von Veranstaltungen. Bereits am heutigen Abend diskutiert das Trio im Depot Wien – informell, wie betont wird – über Zukunftspläne.

Den Auftakt der geplanten Performances und Veranstaltungen macht am 17. November im Burgtheater-Kasino eine Performance von Sylvia Palacios Whitman. Die aus Chile stammende 78-jährige Künstlerin stand laut Ankündigung „auf dem Höhepunkt des New York Experimentalism im Zentrum der dortigen lebendigen Tanz- und Theaterszene“, internationale Bekanntheit habe sie jedoch erst in den vergangenen Jahren erlangt. Nachdem sie ihre künstlerische Produktion Mitte der 1980er-Jahre eingestellt hatte, kam sie 2013 mit einer Reihe von Performances, Zeichnungen und Malereien zurück ins Rampenlicht.

„Whitmans Arbeiten, die oft Live-Performer/innen mit von ihr selbst entworfenen Requisiten und Objekten kombinieren, lassen scharfe, einprägsame visuelle Bilder entstehen“, so der Ankündigungstext. In Wien werde sie drei ihrer Klassiker zeigen sowie das neue Stück „Visit to the Monkey and other Childhood Stories“, das am 26. Oktober in New York uraufgeführt wird, präsentieren. Im Anschluss steht ein Gespräch mit Ana Janevski, Kuratorin für Medien und Performance am Museum of Modern Art in New York, auf dem Programm.

In den nächsten Monaten wollen die Kunsthalle Wien und das Burgtheater gemeinsam verschiedene Veranstaltungen „im Rahmen ihres jeweiligen Neustarts“ realisieren. Fortgesetzt wird die Zusammenarbeit mit der Reihe „Europamaschine“ bis hin zu der ersten WHW-Ausstellung in der Kunsthalle Wien, die am 8. März 2020 eröffnet. Ab 30. Oktober ist im Museumsquartier mit „Time is Thirsty“ jedenfalls noch eine von Nicolaus Schafhausen geplante Ausstellung zu sehen, bevor ab 13. November in der Dependance am Karlsplatz die Schau „Andreas Fogarasi. Nine Buildings, Stripped“ folgt.