„EU-Gipfel dient der Diskussion“

Politik / 13.12.2012 • 22:32 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Brüssel. Der EU-Gipfel in Brüssel wird nach den Worten von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) keinen konkreten Zeitplan für die Reform der Währungsunion beschließen. „Den Zeitplan macht man zum Schluss, so weit sind wir noch nicht“, sagte Faymann gestern vor Beginn des EU-Gipfels beim Treffen der Sozialdemokraten in Brüssel. Faymann erwartet bei dem Gipfel eher „eine grundsätzliche Diskussion“. Wenn eine Vertiefung und mehr Vereinheitlichung in der Eurozone gewünscht würden, müssten Empfehlungen auch ernst genommen werden, betonte er. Umgekehrt würden Entscheidungen bei den Nationalstaaten bleiben, daher gehe es nunmehr eher um die grundsätzliche Frage, „wo man hin will“.