Feuerwehrleute: Lohn im Katastrophenfall

Politik / 18.12.2012 • 22:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. (VN) Die öffentliche Hand könnte schon bald die Entgeltfortzahlung für Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr übernehmen, die sich über einen längeren Zeitraum hinweg in einem Katastropheneinsatz befinden; damit würden Unternehmen entlastet werden.

Die Regierungsspitze zeigte sich gestern nach dem Ministerrat zuversichtlich, dass es zu einer entsprechenden Lösung kommen wird: Es handle sich um ein wichtiges Anliegen und er habe den Eindruck, dass es gemeinsames Verständnis gebe, so Bundeskanzler Werner Fay­mann (SPÖ). Optimistisch äußerte sich auch Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP). Er wies aber auch darauf hin, dass es sich um ein 20 Jahre altes Problem handle.

Wallner „sehr skeptisch“

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) ist als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz im ersten Halbjahr 2013 zwar zu Gesprächen über eine Entgeltfortzahlung bereit, in der Sache selbst aber sehr skeptisch. Zum einen schiebe man den Ball einfach den Ländern zu – „die sollen es bezahlen“ –,zum anderen unterlaufe man damit das Ehrenamtlichen-System, kritisierte Wallner gestern nach der Sitzung der Landesregierung.