Bischofsernennung noch in diesem Jahr

Politik / 21.03.2013 • 22:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. (VN-misp) Er durfte und wollte keine Geheimnisse aus dem Konklave ausplaudern, schließlich seien die Vorgänge rund um Vatileaks eines der größten Ärgernisse für die katholische Kirche, wie es Kardinal Christoph Schönborn gestern bei seinem Hintergrundgespräch formulierte. Aber so viel konnte er dann doch sagen: Schon im Vorfeld der Papst-Wahl sei ein starker Zug „zum Blick über Europa hinaus spürbar gewesen“. Dass die Wahl dann auf Kardinal Jorge Mario Bergoglio aus Buenos Aires gefallen sei, war doch eine Überraschung. Papst Franziskus wird sich nun auch um die für Österreich anstehenden Bischofsernennungen kümmern. Diese seien im Vatikan in Arbeit und werden demnächst von der zuständigen Bischofskongregation behandelt, sagte Schönborn und erklärte, dass sich die nächste Kardinalsversammlung der Bischofskongregation mit Österreich befassen werde. Der Termin dafür sei noch nicht fix, „aber sicher vor Sommer“. Da die Letztentscheidung beim Papst liegt, könnten die Bischofsernennungen jedoch erst im Herbst erfolgen, gab der Kardinal zu bedenken.