Regierungsbildung wird wieder vorangetrieben

Politik / 25.03.2013 • 22:38 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
toh-bersani@doc69cnt2v35y91iarryjq9.jpg
toh-bersani@doc69cnt2v35y91iarryjq9.jpg

ROM. (VN) Der Spitzenkandidat des Mitte-links-Bündnisses, Pier Luigi Bersani (Bild), hat die Suche nach einer tragfähigen Mehrheit für eine neue Regierung in Rom fortgesetzt. Bersani traf gestern zunächst Gewerkschaftsvertreter im Abgeordnetenhaus. Auch Treffen mit den Vertretern aller Parteien und Bündnisse standen noch auf dem Programm. „Es braucht eine Regierung, es bräuchte sogar eine, die Wunder vollbringt“, sagte Bersani am Montag. „Die Situation ist dramatisch.“

Der frühere Ministerpräsident Silvio Berlusconi forderte ­erneut eine große Koalition mit seinem Mitte-rechts-Bündnis und Bersanis Lager, die dieser jedoch bislang ablehnt. „Bersani ist eine vernünftige Person, er muss verstehen, dass wir eine vernünftige Regierung brauchen“, sagte Berlusconi.

Bersani hatte letzte Woche von Staatspräsident Giorgio Napolitano den Auftrag erhalten, sich trotz des Patts im Senat um eine Mehrheit zu bemühen.