Tirol-Wahl: Verwirrung um Stronach-Listen

Politik / 28.03.2013 • 22:34 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

INNSBRUCK. (VN) Nach der Einreichung von gleich mehreren Listen des Teams Stronach in Tirol für die Landtagswahl am 28. April wegen innerparteilicher Grabenkämpfe dauern die Verwirrspiele weiter an. Stronach-Sprecher Walter Rettenmoser erklärte gestern, dass all jene, die auf Stronach-Listen abseits der „offiziellen“ Liste stehen, sich der „missbrauchlichen Namensverwendung“ schuldig machen würden. „Wir versuchen derzeit allen klarzumachen, welche finanziellen Konsequenzen es haben werde, sollten sie sich nicht zurückziehen“, sagte Rettenmoser. Entsprechende Schadenersatzklagen seien in Vorbereitung. Es gebe schließlich nur eine rechtmäßige Liste. „Wir haben das Namensrecht“, meinte der Sprecher. Unterdessen teilte der von Frank Stronachs enger Vertrauter Kathrin Nachbaur am Mittwoch als Landesparteiobmann abgesetzte Walter Jenewein mit, dass er dazu bereit sei, seine bei der Wahlbehörde bereits eingebrachte „Stronach“-Liste wieder zurückzuziehen. Ziel sei es, dass nur eine Liste eingereicht werde, so Jenewein.