Alterung führt zu steigenden Ausgaben

Politik / 16.04.2013 • 22:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. (VN-joh) Der demografische Wandel wird auch in den nächsten Jahren eine der größten Herausforderungen für die öffentlichen Finanzen darstellen, so eine Langfristprognose des Wirt­schaftsforschungsinstituts: Heute werden für Pensionen, Gesundheit, Pflege, Bildung, Familienleistungen und Arbeitslosigkeit 31,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufgewendet, 2050 werden es 34,5 Prozent sein. Wobei es zu Verschiebungen kommen wird: Die Ausgaben für Pensionen, Gesundheit und Pflege werden von 22,3 auf 26,9 Prozent steigen, jene für Bildung, Familien und Arbeitslose von 8,9 auf 7,6 Prozent sinken. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass es immer weniger Kinder gibt.

Frauenpensionsalter bleibt

Zu einer baldigen Angleichung des Frauenpensionsalters (60) an jenes der Männer (65), wie es ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch gestern angeregt hat, wird es indes nicht kommen: Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vize Michael Spindelegger (ÖVP) erteilen der Forderung eine Absage.