Fekter bangt um die Steuerpakte mit der Schweiz und Liechtenstein

Politik / 16.04.2013 • 22:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Umkämpftes Bankgeheimnis: Fekter hält daran fest. Foto: APA
Umkämpftes Bankgeheimnis: Fekter hält daran fest. Foto: APA

Wien. (VN-joh) In einem Hintergrundgespräch argumentierte Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) Montagabend, warum sie für das Bankgeheimnis bzw. gegen einen automatischen Informationsaustausch kämpft, der ausländische Sparer treffen würde: Es gehe ihr darum, die Steuerabkommen mit der Schweiz und Liechtenstein nicht zu gefährden. Die beiden Nachbarländer sollen für Schwarzgelder aus Österreich deutlich mehr als eine Milliarde Euro zahlen: „Mir ist es allemal lieber, ich kriege Milliarden überwiesen, als ich kriege Milliarden Daten“, so Fekter zu Journalisten.

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vize Michael Spindelegger (ÖVP) meinten gestern allerdings, der automatische Informationsaustausch würde nur EU-Länder betreffen. Die beiden Steuerabkommen wären davon also nicht tangiert.