Anreize statt mehr Steuern

Politik / 05.08.2013 • 21:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Rudolf Rudari spricht von Austrocknung der Privilegiensümpfe und Pensionsschwindlern.

Bürs. Zur Sicherung der Staatsfinanzen könnte man einige Dinge verbessern. Sie fallen jedoch oft Gruppen­interessen oder politischem Kalkül zum Opfer. So auch die Verhandlungen mit der Lehrergewerkschaft.

Was die Pensionen anbelangt, wäre es zunächst wichtig, die Kinderquote pro Frau zu erhöhen. Diese Kinder bezahlen schließlich die zukünftigen Pensionen. Dies könnte man durch geeignete Maßnahmen in der Familienförderung, den Betreuungseinrichtungen sowie durch steuerliche Anreize erreichen. Es ärgert mich, wenn die Roten und Grünen ständig nach der Wiedereinführung der Vermögen-, Erbschaft- und Schenkungsteuer rufen sowie eine „Millionärsabgabe“ verlangen. Sparen ist wohl ein Fremdwort. Auch Häupl sollte seine Wiener Beamten nicht zwischen 50 und 53 in die Pension entlassen. Privilegiensümpfe wie Nationalbank, ORF, Politiker usw. sollten sofort ausgetrocknet werden. Das faktische Pensionsantrittsalter soll erhöht werden. Zu viele Leute schwindeln sich in Früh- oder Invaliditätspension, allbekannte Sozialschmarotzer. Es sollte nur Pensionen auf ASVG-Niveau geben. Gutverdiener können in der Privatsphäre vorsorgen. Die Zahl der Pensionsversicherungsanstalten sollte reduziert werden. Die Anhebung des Pensionsalters auf über 65 finde ich nicht sinnvoll. Alle anderen Möglichkeiten müssen zuvor ausgeschöpft werden. Besser ist es, Anreize zu schaffen. Der nächste Kostenfaktor, der uns auf den Kopf fällt, ist das Gesundheitswesen. Es wäre längst notwendig, ein Bonus-Malus-System oder ein Bonussystem einzuführen, im Sinne der Eigenverantwortlichkeit. Außerdem sollte man nicht ständig Geld in die maroden Olivenstaaten pumpen, denn dieses Geld fehlt vielleicht einmal für die Pensionen.

Zu viele Leute schwindeln sich in Früh- oder Invaliditätspension.

Rudolf Rudari