Fekter legt Studie nicht vor

Politik / 07.08.2013 • 21:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ergebnisse zu Steuerausfällen und Arbeitsplatzverlusten auch in der ÖVP umstritten.

Wien. Gestern stand das Thema Arbeitsmarkt im Mittelpunkt des Wahlkampfs. Übereinstimmung gab es lediglich darüber, dass eine Erkrankung während des Zeitausgleichs gleich wie ein Krankheitsfall im Urlaub zu behandeln sei. Beim Thema flexible Arbeitszeiten prallten die Meinungen allerdings gleich aufeinander, wie auch bei der Diskussion um die Zufriedenheit der Arbeitnehmer. Nach wie vor herrscht zudem Verwirrung um eine angebliche Studie über die Abwanderung von Unternehmen, die das Finanzministerium vergangene Woche lanciert hatte. Auch nachdem Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) gestern dazu auf Distanz ging, gibt es bisher nicht mehr als eine gut halbseitige Conclusio der Studie. Nicht einmal Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (SPÖ) hat die Studie vorliegen. Medien wurden vom Büro von Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) vertröstet. In der Zusammenfassung der Studie heißt es, dass der Republik durch die Abwanderung von Unternehmen zwischen 2008 und 2012 insgesamt 1,26 Mrd. Euro entgangen sind.