Zeuge zweifelt am Kronzeugen

Politik / 07.08.2013 • 21:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Mit Regulierungsfragen am Telefonmarkt befasste sich gestern der Telekom-Prozess um eine mutmaßlich illegale Parteispende an das BZÖ im Jahr 2006. Geladen war Telekom-Rechtsexperte Martin Fröhlich, der Auskunft zu einer von der Telekom damals angestrebten Änderung der „Universaldienstverordnung“ geben sollte. Kronzeuge Gernot Schieszler hatte angegeben, dass die Änderung der Telekom zehn Mill. Euro jährlich gebracht hätte – was Fröhlich im Zeugenstand aber dementierte. Die Staatsanwaltschaft glaubt, dass die Telekom 960.000 Euro an zwei für das BZÖ tätige Werbeagenturen überwies, um die Partei zu der für den Konzern günstigen Änderung der Verordnung zu bewegen.