Ankläger fordern 60 Jahre Haft für Manning

Politik / 20.08.2013 • 21:56 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Washington. Für die einen ist Bradley Manning ein Verräter, der hart bestraft werden muss. Für die anderen ist er ein idealistischer junger Mann, der Milde verdient. Im Prozess um die Weitergabe streng geheimer Regierungsdokumente an Wikileaks haben die Ankläger 60 Jahre Haft für den bereits schuldig gesprochenen Informanten gefordert. Seine Verteidigung trat hingegen dafür ein, dem 25-Jährigen eine Chance zur Rehabilitation zu geben, ohne dabei eine spezielle Strafe zu empfehlen.

Die Plädoyers im Militärverfahren in Fort Meade (Maryland) bildeten gestern den Abschluss einer 13-tägigen Anhörung über das Strafmaß. Die Festsetzung und Verkündung des Strafmaßes durch Einzel-Richterin Denise Lind wird für die kommenden Tage erwartet.