Patientendaten: Ärzten droht der Entzug der Berufsberechtigung

Politik / 20.08.2013 • 21:35 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Ärzten, die Daten ihrer Patienten verkauft haben, drohen schwerwiegende Konsequenzen. Der Wiener Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres stellte gestern Strafen bis zum Entzug der Berufsberechtigung in Aussicht. Auch die Kündigung von Kassenverträgen könnte ihnen blühen, verlautete aus dem Hauptverband der ­Sozialversicherungsträger.

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) sieht die Ärztekammer am Zug. Deren Bundes-Chef Artur Wechselberger betonte: Die alleinige Verantwortung würden die betroffenen Ärzte tragen. Sollten sie nicht gewährleisten, dass die weitergegebenen Daten nicht zu den Patienten zurückverfolgt werden können, so hätten sie mit Konsequenzen zu rechnen. Für die Daten sollen die Ärzte 432 Euro pro Jahr erhalten haben.