Spanien fordert Abbau des Riffs

Politik / 20.08.2013 • 21:56 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

MAdrid. Spanien sieht nur einen Weg, um den Streit mit England um die britische Kronkolonie Gibraltar zu entschärfen: Die Entfernung des künstlichen Riffs, das vor zwei Wochen aus 70 versenkten Betonblöcken in den Gewässern vor dem britischen Überseegebiet Gibraltar gebaut wurde, sei die Voraussetzung für die Aufnahme eines Dialogs, so der spanische Außenminister José Manuel Garcia-Margallo. Die Regierung der britischen Enklave argumentierte, damit würden die Küstengewässer geschützt. Madrid interpretierte die Aktion jedoch als weiteres Kapitel im nun einjährigen Versuch Gibraltars, spanische Fischer aus den von der britischen Kronkolonie beanspruchten Gewässern fernzuhalten. Die EU-Kommission wird die spanische Klage gegen das im Meer versenkte Riff prüfen.