Dutzende Tote in Bagdad

Politik / 28.08.2013 • 21:31 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bagdad. Bei einer Serie von Autobombenanschlägen im Großraum Bagdad sind nach Angaben von Polizisten und Ärzten mindestens 70 Menschen getötet worden. Die meisten der mehr als ein Dutzend Explosionen ereigneten sich gestern in Gegenden der irakischen Hauptstadt, die mehrheitlich von Schiiten bewohnt werden. Zu den Taten bekannte sich zunächst niemand. Sunnitische Extremisten mit Verbindungen zum Al-Kaida-Netzwerk verüben häufig Anschläge auf Schiiten, die sie als Abtrünnige sehen. Mehr als 200 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt. Die Sicherheitslage im Irak hat sich im laufenden Jahr deutlich verschlechtert. Allein im Juli starben mehr als 1000 Menschen bei Angriffen, so viele in einem Monat wie seit 2008 nicht mehr.