SP-Voves warnt ÖVP vor „Pokerritual“

Politik / 06.10.2013 • 21:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Steiermarks Landeshauptmann Franz Voves erwartet rasches Bekenntnis der ÖVP zu einer Zusammenarbeit. Alternative: SP geht in Opposition.
Steiermarks Landeshauptmann Franz Voves erwartet rasches Bekenntnis der ÖVP zu einer Zusammenarbeit. Alternative: SP geht in Opposition.

ORF-Pressestunde: Steiermarks Landeshauptmann erwartet sich Bekenntnis der ÖVP.

Wien. Der steirische Landeshauptmann und SPÖ-Chef Franz Voves erwartet sich von der ÖVP nach der Nationalratswahl ein rasches Bekenntnis, „ob sie wirklich mit der SPÖ will oder nicht“. Die Volkspartei dürfe nicht ihr aus früheren Regierungsbildungen bekanntes „Pokerritual“ aufführen, sagte er gestern in der ORF-„Pressestunde“. Wie sein Wiener Kollege Michael Häupl ist für Voves die Alternative zu Rot-Schwarz der Gang der SPÖ in die Opposition.

„ÖVP, willst du mit uns noch einmal die letzte Chance nutzen, die diese Parteien haben, oder nicht? Ansonsten, glaube ich, ist es besser, wenn die SPÖ in Opposition geht“, so Voves wörtlich. „Machma oder machma nicht“, diese Frage müsse die ÖVP rasch beantworten. Das sei auch deshalb wichtig, weil beide Parteien grundlegende Strukturreformen dringend nötig hätten und man entscheiden müsse, ob man diese aus der Regierungs- oder der Oppositionsrolle heraus angehen werde.

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