Moskau gegen UNO-Seerecht

Politik / 23.10.2013 • 21:53 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Moskau. Moskau will den von den Niederlanden angestrengten Prozess vor dem Internationalen Seegerichtshof (ISGH) wegen der Festnahme von 30 Greenpeace-Aktivisten in Russland boykottieren. Russland habe der niederländischen Regierung und dem ISGH mitgeteilt, dass es nicht an dem Verfahren teilnehmen werde, so ein Sprecher des Außenministeriums. Den Haag hatte am Montag erklärt, vor dem ISGH „die Freilassung der inhaftierten Crew und des Greenpeace-Schiffs“ zu fordern. Das unter niederländischer Flagge fahrende Schiff war Mitte September nach einem spektakulären Protest gegen russische Ölbohrungen in der Arktis von Sicherheitskräften geentert worden. Die 30 Aktivisten sind nun in der Hafenstadt Murmansk inhaftiert.

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