Stronach: „Turbulenzen als Reinigungsprozess“

Politik / 27.10.2013 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Parteigründer kündigt neue, „sehr demokratische“ Statuten an.

Wien. (VN) Parteigründer Frank Stronach sieht die Turbulenzen in seinem „Team“ als „Reinigungsprozess“, der in einer so jungen Partei „normal“ sei. In der ORF-„Pressestunde“ kündigte er gestern die Überarbeitung der Parteistatuten bis Ende November an, sie würden dann „sehr demokratisch“ sein. Stronach betonte, dass Parteimitglieder, die „die Werte“ nicht vertreten, ausgeschlossen werden – vor allem im Hinblick auf die Umbesetzungen in den Ländern. Aber auch Abgänge aus dem zehnköpfigen Nationalratsklub schloss er nicht aus. „Wenn ein paar weggehen wollen, dann werden sie weggehen“, das werde sich in „Wochen oder Monaten“ zeigen, meinte Stronach auf die Frage, ob vielleicht einige Abgeordnete die Partei verlassen. Dass nach der mäßig erfolgreichen NR-Wahl einige Landesgruppen massiv personell umgebaut wurden und es auch Abspaltungstendenzen gibt, erklärte Stronach damit, dass die Partei sehr jung sei.

Dass von einigen Ländern Geld zurückgefordert wird, verteidigte Stronach einmal mehr: Die Bundespartei haben diesen das Geld geborgt, es gebe Darlehensverträge – und auch diese seien „Teil der Werte“.

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