Tschechien wird schwer regierbar

Politik / 27.10.2013 • 22:43 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Prag. In Tschechien zeichnet sich nach der Parlamentswahl eine äußerst schwierige Regierungsbildung ab. Der vorhergesagte Linksruck blieb aus. Die Sozialdemokraten (CSSD) unter Parteichef Bohuslav Sobotka wurden zwar stärkste Kraft, blieben mit 20,45 Prozent (2010: 22,09) der Stimmen und 50 Sitzen aber weit unter den Erwartungen. Auf den zweiten Platz kam die „Aktion unzufriedener Bürger“ (ANO) des Milliardärs und Medienmagnaten Andrej Babis mit 18,65 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung fiel mit rund 59 Prozent niedrig aus.

„Es ist ein bitterer Sieg“, sagte der Sozialdemokrat Sobotka sichtlich enttäuscht, lehnte aber einen Rücktritt als Parteichef ab.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.