„Wir sind da, wir NEOS“

Politik / 29.10.2013 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch Frank Stro­nach ­redete erstmals als Abgeordneter „im ehrenhaften Parlament“, wie er sagte. APA
Auch Frank Stro­nach ­redete erstmals als Abgeordneter „im ehrenhaften Parlament“, wie er sagte. APA

Nationalrat: Strolz hielt Antrittsrede. Auch Stronach gab seine Premiere.

Wien. (VN-joh) „Wir sind da, wir NEOS“, verkündete Parteichef und Klubobmann Matthias Strolz gestern um 11.01 Uhr am Rednerpult des Nationalrats: „Wir freuen uns sehr.“ Abgeordnete anderer Fraktionen gaben durch Zwischenrufe zu verstehen, dass sie das anders sehen. Was auch Strolz feststellte: „Nicht alle freuen sich mit uns. Aber das kann noch werden.“

In seiner rund zehnminütigen Antrittsrede kündigte der gebürtige Klostertaler gleich einmal an, dass er jeden Debattenbeitrag mit einem Wort der Wertschätzung eröffnen werde. Gestern bedankte er sich bei Vertretern anderer Fraktionen und Mitarbeitern des Parlaments, die den NEOS bei den ersten Schritten im Hohen Haus geholfen hätten. Die Partei wolle Politik positiv gestalten, nachdem diese mit Korruption, Stillstand und Lügen verbunden werde, so der 40-Jährige. „Glauben Sie, ein Unternehmen hätte damit Zukunft?“

Mit ihrem ersten Antrag machten sich die NEOS zumindest auf parlamentarischer Ebene keine Freunde: Wie von Strolz in einem VN-Interview in Aussicht gestellt, fordern sie eine Kürzung der Parteien-

förderung um drei Viertel. Höfliche Worte fand Frank Stronach in seiner Premierenrede als Abgeordneter: Er freue sich, „im ehrenhaften Parlament“ angekommen zu sein, ließ der 81-Jährige wissen, um dann Forderungen wie einen Schuldenabbau zu bekräftigen.

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