Briten sollen erst mit 69 Jahren in Pension

Politik / 05.12.2013 • 22:43 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Finanzminister Osborne präsentiert Langfrist-Plan.

London. Die britische Regierung will das Pensionsalter langfristig auf 69 Jahre anheben. Bis Ende der 2040er- Jahre solle es von derzeit 65 auf 69 Jahre erhöht werden, sagte Finanzminister George Osborne gestern in einer Rede zu Wirtschafts- und Budgetfragen. „Es ist eine dieser schwierigen Entscheidungen, die eine Regierung treffen muss, wenn sie ernsthaft die Staatsausgaben kontrollieren will.“ Demnach soll das Pensionsalter zunächst bis Mitte der 2030er-Jahre auf 68 Jahre erhöht werden. Bisher sollte dies erst 2046 geschehen. Die Reform soll zusätzlich insgesamt 500 Milliarden Pfund (602 Milliarden Euro) einsparen.

Die staatliche Pension in Großbritannien beträgt derzeit maximal 475 Pfund (570 Euro) im Monat, weshalb zahlreiche Angestellte zusätzlich eine private Pensionsversicherung haben. Wie Osborne mitteilte, soll die staatliche Pension ab kommendem April um 2,95 Pfund pro Woche erhöht werden.