ÖVP lässt Mock zum 80er hochleben

Politik / 10.06.2014 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vizekanzler Michael Spindelegger (l.), Bundespräsident Heinz Fischer und das Ehepaar Edith und Alois Mock beim Festakt in Wien. Foto: APA
Vizekanzler Michael Spindelegger (l.), Bundespräsident Heinz Fischer und das Ehepaar Edith und Alois Mock beim Festakt in Wien. Foto: APA

Ehren-Parteiobmann auch von Heinz Fischer gewürdigt.

Wien. Die ÖVP hat gestern den 80. Geburtstag ihres Ehrenobmanns Alois Mock mit einem Empfang in der Wiener Hofburg gefeiert. Unter den Festgästen waren auch Bundespräsident Heinz Fischer und ÖVP-Chef Michael Spindelegger. Dieser würdigte Mock als „großen Österreicher, der uns nach Europa geführt hat.“

Der Bundespräsident würdigte in seiner Rede nicht nur die politische Arbeit Mocks im In- und Ausland und seine Weitsicht, sondern unterhielt auch mit Anekdoten aus der gemeinsamen Zeit als Klubobmänner und Fußballspieler des FC Nationalrat. Den Jubilar beschrieb Fischer als „belastbar, ausdauernd, grundsatzorientiert“.

„Alois Mock hat als überzeugter Österreicher und Europäer die Ereignisse des Jahres 1989 richtig verstanden. Als er mit seinem ungarischen Amtskollegen Gyula Horn den Stacheldraht an der ungarisch-österreichischen Grenze durchgeschnitten hat, genauso wie bei seiner Arbeit für den österreichischen EU-Beitritt“, erklärte Spindel­egger: Eben diese „Weitsicht und Hartnäckigkeit“ machten Mock zu einem „großen Staatsmann“: „Weitsicht, weil er den Beitrittsantrag Österreichs an die EU noch vor dem Fall der Berliner Mauer eingereicht hat. Hartnäckigkeit, weil dieser Schritt gegen die Vorbehalte des politischen Mitbewerbers andererseits gesetzt wurde.“

1969 wurde Alois Mock für ein Jahr Unterrichtsminister. Von 1978 bis 1987 war er ÖVP-Klubobmann im Nationalrat, danach Vizekanzler und Außenminister (bis 1995). Von 1979 bis 1989 war er zudem ÖVP-Chef.

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