Gaspipeline aus Russland fixiert

Politik / 24.06.2014 • 22:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Gaspipeline aus Russland fixiert

Wien. OMV-Generaldirektor Gerhard Roiss und Gazprom-Chef Alexej Miller haben gestern in Wien den Bau des österreichischen Abschnitts der Gaspipeline South Stream fixiert, die ab 2017 russisches Gas bis nach Österreich bringen soll. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte im Rahmen des Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Auch die Pipeline selbst ist wegen des Ukraine-Konflikts umstritten. Während die EU-Kommission das Projekt aus politischen Gründen auf Eis legen möchte, und das auf russisches Gas angewiesene Bulgarien den Bau nach Druck aus Brüssel vorerst gestoppt hat, hält die OMV an dem Projekt, mit dem die unsichere Verbindung durch die Ukraine umgangen werden soll, unbeirrt fest: „Es handelt sich um eine Investition in die Sicherheit der Energieversorgung Europas“, sagte OMV-Chef Roiss.

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