Hypo-Schuldenschnitt wird auch Bayern 800 Millionen Euro kosten

Politik / 07.08.2014 • 22:34 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Hypo Alpe Adria: Schuldenschnitt in Kraft. Foto: REUTERS
Hypo Alpe Adria: Schuldenschnitt in Kraft. Foto: REUTERS

Wien. Vom umstrittenen Schuldenschnitt bei der staatlichen Krisenbank Hypo Alpe Adria sind nicht nur die Zeichner von Nachranganleihen mit Kärntner Landesgarantie betroffen – ihre Wertpapiere wurden für verfallen erklärt. Auch die ehemalige Hypo-Mehrheitseigentümerin, die Bayern-Landesbank (BayernLB), soll mit dem seit gestern wirksamen österreichischen Hypo-Sondergesetz 800 Millionen Euro in den Wind schreiben.

Bei den Bayern geht es um Kredite – in der österreichischen Lesart nachrangige Darlehen – an die Hypo. Noch offen sind dabei 2,3 Milliarden Euro. Die Hypo hat das Geld einbehalten. Die Bayern haben auf Rückzahlung geklagt. Österreich zieht diese Gelder nun für eine Beteiligung der BayernLB an den Hypo-Abbaukosten heran.

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