Nicht zufrieden mit Schopf

Politik / 22.08.2014 • 22:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

wien. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek  ist wenig begeistert davon, dass Walter Schopf das Nationalratsmandat der verstorbenen Barbara Prammer bekommt und nicht die gleich hinter ihm auf der Liste stehende Sonja Ablinger. „Ich nehme die Entscheidung der SPÖ OÖ zur Kenntnis“, erklärte sie in einer Stellungnahme. Sie habe sich aber ein anderes Ergebnis gewünscht. „Als Frauenvorsitzende kann ich nicht zufrieden sein, dass sich die Frauenquote nach unten bewegt.“ Laut Wahlordnung stehe Schopf das Mandat zu, stellte Heinisch-Hosek jedoch fest. Die Klubobfrau der Grünen, Eva Glawischnig, meint dazu: „Diese Entscheidung in der SPÖ ist weder im Sinne noch im Geiste Barbara Prammers.“

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