Zwei Präsidenten und ein Friedensplan

Politik / 27.08.2014 • 22:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Poroschenko und Putin sprechen über Waffenstillstand.  REUTERS
Poroschenko und Putin sprechen über Waffenstillstand. REUTERS

MINSK, KIEW, MOSKAU. (VN-hrj) Bei ihrem ersten Vier-Augen-Gespräch seit Anfang Juni haben der russische Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko gestern über Wege zum Frieden in der Ost-ukraine beraten.

Putin drängte erneut auf eine Feuerpause zwischen ukrainischem Militär und prorussischen Separatisten, stellte jedoch klar, dass die Verhandlungen über eine Waffenruhe mit den Separatisten Sache der Ukraine sind. Ansprechpartner für die Regierung in Kiew seien die Aufständischen, Moskau könne Vertrauen schaffen.

Poroschenko zufolge werde sein vorgestellter Friedensplan von Putin unterstützt, der versicherte, Russland werde alles für den Friedensprozess tun, sobald er beginne.

In Kiew soll nun laut Poroschenko so schnell wie möglich eine Waffenruhe im Kriegsgebiet vorbereitet werden. Zur Beruhigung der Lage in der Ostukraine planen die Ukraine und Russland nun Beratungen von Grenzschutz und Generalstab. Zudem sollen sich Putin und Poroschenko auf das Entsenden eines zweiten russischen Hilfskonvois in die Ostukraine unter Aufsicht des Roten Kreuzes geeinigt haben.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.