„Von hier oben sieht man keine Grenzen“

Politik / 09.11.2014 • 22:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Alexander Gerst: Ein Gruß nach Berlin aus dem All. Foto: Reuters
Alexander Gerst: Ein Gruß nach Berlin aus dem All. Foto: Reuters

Ganz Deutschland
feierte die Nacht,
in der die Mauer fiel. 

berlin. (VN-hrj) „Der Mauerfall hat uns gezeigt, Träume können wahr werden. Nichts muss so bleiben, wie es ist“, sagte Angela Merkel gestern in ihrer Rede bei der zentralen Gedenkveranstaltung zum 25. Jahrestag nach dem Mauerfall in Berlin. Deutschlands Bundeskanzlerin hat die Ereignisse in der historischen Nacht vom 9. auf 10. November 1989 als DDR-Bürgerin in Ost-Berlin erlebt.

Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit verneigte sich vor den Opfern der Mauer „und vor den vielen Menschen, die als Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft in der DDR und allen Ländern des Ostblocks unermessliches Leid erfahren mussten“. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erinnerte daran, wie „an diesem schicksalhaften Tag vor 25 Jahren der Fall einer Mauer die Welt für immer veränderte“. Deutliche Worte schickte Papst Franziskus aus Rom: „Wir brauchen Brücken, keine Mauern.“

Mit stürmischem Beifall wurde der ehemalige sowjetische Staats- und Regierungschef Michail Gorbatschow bei den Feiern zum Mauerfalljahrestag begrüßt. Er mahnte: „Lasst uns daran erinnern, dass es ohne deutsch-russische Partnerschaft keine Sicherheit in Europa geben kann.“

Und einen Gruß aus dem All twitterte der deutsche Astronaut Alexander Gerst von der Internationalen Raumstation ISS: „Hallo Berlin! Von hier oben sieht man keine Grenzen!“