Erfolg für Kohl gegen Autor

Politik / 13.11.2014 • 22:46 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

köln. Helmut Kohls ehemaliger Ghostwriter Heribert Schwan darf einen Großteil der Zitate des deutschen Altbundeskanzlers nicht mehr in seinem Buch veröffentlichen. Das hat das Landgericht Köln am Donnerstag entschieden. Damit folgten die Richter in weiten Teilen einem Antrag des früheren Regierungschefs auf eine Einstweilige Verfügung. Das strittige Buch „Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle“ beruht zum Teil auf Tonbändern, die der deutsche Altkanzler 2001 und 2002 für seine Memoiren besprochen hatte. Darin äußert er sich teils drastisch über andere Politiker. Kohl wollte 115 Zitate verbieten lassen, die Schwan eigenmächtig veröffentlicht hatte.