Industrielle fordern „Bildungsrevolution“

Politik / 18.11.2014 • 22:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

IV-Präsident für gemeinsame Schule der Fünf bis 14-Jährigen.

Wien. (VN-ebi) Die Industriellenvereinigung (IV) spricht sich für eine ganztägige gemeinsame Schule für alle Kinder von fünf bis 14 Jahren aus, die mit einer mittleren Reife abschließt. Jeder Schritt in diese Richtung bringe das Bildungssystem weiter, kommentierte der Geschäftsführer der IV Vorarlberg, Mathias Burtscher, das am Dienstag in Wien vorgestellte Bildungskonzept.

„Statt leerer politischer Diskussionen über Überschriften und Türschilder stellen wir Bildungsziele, Schlüsselkompetenzen und Erfolgsfaktoren für eine gelingende Schule vor“, so Burtscher. Dies soll erreicht werden, indem die Schulzeit in drei Phasen aufgeteilt wird, erklärten IV-Präsident Georg Kapsch und Generalsekretär Christoph Neumayer. Dies betitelten sie auch als „Bildungsrevolution“.

In der ersten Phase würden die Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen erlernt. In der zweiten folgt der Aufbau der Allgemeinbildung und Fachkenntnisse, in der dritten werden dies vertieft und es erfolge eine Berufsorientierung. Organisiert sein soll dies in einer verschränkten Ganztagsschule mit einem Wechsel aus Unterricht, Freizeit und Lernzeit von 8.30 bis 15.30 Uhr. Optional soll es ab sieben und bis 19 Uhr Betreuung geben. Wie viel die Umsetzung kosten würde, hat die IV noch nicht berechnet.

Statt leerer Diskussionen stellen wir Bildungsziele vor.

Mathias Burtscher